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Werbung verstehen

Google Ads oder Meta-Werbung: was bringt Terrassendach-Betrieben mehr Anfragen?

Google oder Facebook und Instagram? Diese Frage hören wir von Terrassendach-Betrieben ständig. Beide Kanäle können funktionieren, aber sie funktionieren grundverschieden. Hier steht, worin sie sich unterscheiden, wann welcher passt und warum wir uns auf Meta spezialisiert haben.

Osman M. BalciOsman M. BalciInhaber, Rheinland Marketing4 Min. Lesezeit

Der Grundunterschied: suchen oder entdecken

Bei Google tippt jemand „Terrassenüberdachung“ und den Namen seines Ortes ein. Er sucht aktiv, die Nachfrage ist schon da. Das nennt man Pull-Marketing. Bei Facebook und Instagram scrollt jemand durch seinen Feed und sieht deine Anzeige, obwohl er gerade nicht sucht. Das ist Push-Marketing.

Beide Wege können zu Aufträgen führen. Sie erreichen die Menschen aber zu einem ganz anderen Zeitpunkt ihrer Entscheidung, und das verändert fast alles, was danach passiert.

Google Ads: Stärken und Grenzen

Die Stärke von Google Ads ist die Kaufabsicht. Wer sucht, will meist wirklich etwas, und deine Anzeige erscheint genau in diesem Moment.

Die Grenzen:

  • Menge: Es suchen nur so viele Menschen, wie es in deiner Region eben tun. Mehr Budget bringt ab einem Punkt kaum mehr Anfragen.
  • Wettbewerb: Um dieselben Suchbegriffe bieten Hersteller, Portale, Baumärkte und Mitbewerber. Das treibt die Klickpreise.
  • Preisvergleich: Wer sucht, klickt meist mehrere Anbieter an und holt mehrere Angebote ein.
  • Wenig Raum: Eine Suchanzeige besteht aus ein paar Zeilen Text. Dich, dein Team und deine Projekte zeigst du erst auf der Webseite.

Meta-Werbung: Stärken und Grenzen

Bei Facebook und Instagram erreichst du Hausbesitzer in deiner Region, die schon länger über eine Überdachung nachdenken, aber noch nicht losgelegt haben. Sie haben noch keine drei Angebote eingeholt. Mit einem Video zeigst du dabei echte Projekte und dein Team, das schafft Vertrauen, bevor überhaupt jemand anfragt. Und die Menge lässt sich über das Budget steuern.

Bei unseren Partnerbetrieben kostet eine Anfrage meist zwischen 15 und 50 Euro. Die Grenzen: Nicht jeder, der anfragt, ist schon kaufbereit. Eine Abschlussquote von 15 bis 20 Prozent ist normal, deshalb gehört eine gute Vorqualifizierung am Telefon dazu. Und es braucht eigene Aufnahmen, mit Bildern von der Stange funktioniert es schlecht. Mehr dazu im Artikel Eigene Videos für Werbeanzeigen.

Wann Google sinnvoll ist

Google Ads kann eine gute Ergänzung sein, zum Beispiel wenn in deiner Region viel gesucht wird und du noch Kapazität für mehr Aufträge hast. Kostenlos und für jeden Betrieb wichtig ist dagegen dein Google-Unternehmensprofil. Viele Interessenten googeln deinen Namen, bevor sie anrufen. Was sie dort sehen, Bewertungen, Fotos und Öffnungszeiten, entscheidet mit darüber, ob sie sich melden.

Warum wir uns auf Meta spezialisiert haben

Für die meisten Terrassendach-Betriebe ist der Engpass nicht die Kaufabsicht einzelner Sucher, sondern die Menge an guten Gesprächen. Meta-Werbung erreicht Interessenten früh, unter deinem Namen und mit deinen eigenen Aufnahmen, und lässt sich planbar hoch- und runterfahren.

Ein Beispiel: Bei TPL Überdachungen kamen in vier Monaten im Schnitt 95 Anfragen pro Monat zu 23,16 Euro pro Anfrage zusammen. Weitere Ergebnisse stehen bei den Referenzen.

Am besten zusammen denken

Die beiden Kanäle schließen sich nicht aus. Wer deine Anzeige auf Instagram gesehen hat, sucht danach oft bei Google nach deinem Betrieb. Dann müssen Unternehmensprofil, Bewertungen und Webseite stimmen.

Wenn du beide Kanäle nutzt, sammle alle Anfragen an einem Ort. Nur so siehst du, welche Quelle wirklich Aufträge bringt und nicht nur Anfragen. Wie Werbung auf Facebook und Instagram im Detail funktioniert, steht im Artikel die Grundlagen.

Häufige Fragen

Ist Google Ads oder Facebook-Werbung günstiger?

Pro Anfrage lässt sich das nicht pauschal sagen, es hängt von Region und Wettbewerb ab. Bei unseren Partnerbetrieben kostet eine Anfrage über Meta meist 15 bis 50 Euro. Wichtiger als der Preis pro Anfrage ist, was dich ein Auftrag am Ende kostet.

Kann ich Google Ads und Meta-Werbung gleichzeitig nutzen?

Ja, wenn Budget und Kapazität reichen. Wichtig ist, alle Anfragen an einem Ort zu sammeln, damit du die Quellen vergleichen kannst.

Brauche ich für Google Ads eine eigene Webseite?

Ja. Die Anzeige führt auf deine Seite, und ohne eine gute Landingpage verpufft der Klick. Auch bei Meta-Werbung bringt eine eigene Landingpage meist ernster gemeinte Anfragen als ein Formular direkt in der App.

Funktionieren eigene Anfragen in deiner Region?

In 15 Minuten schauen wir uns deine Region und deinen aktuellen Stand an. Wenn wir dir nicht helfen können, sagen wir dir das.

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