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Agentur wählen

Marketing auslagern oder selbst machen: was sich für einen Terrassendach-Betrieb rechnet

Viele Inhaber von Fachbetrieben machen ihr Marketing nebenbei selbst, andere stellen jemanden ein oder holen sich eine Agentur. Hier steht, was jede Variante wirklich verlangt, wo die Haken liegen und woran du erkennst, was zu deinem Betrieb passt.

Osman M. BalciOsman M. BalciInhaber, Rheinland Marketing4 Min. Lesezeit

Drei Wege, eine Frage

Im Kern gibt es drei Möglichkeiten: Du machst es selbst, du stellst jemanden ein oder du beauftragst eine Agentur. Die entscheidende Frage ist dabei nicht, was am wenigsten kostet. Sondern: Was bringt dir pro eingesetztem Euro und pro eingesetzter Stunde die meisten Aufträge?

Selbst machen: günstig, aber nicht kostenlos

Werbung auf Facebook und Instagram kann jeder schalten. Gute Werbung, die verlässlich Anfragen bringt, ist ein eigenes Handwerk. Dazu gehören:

  • Den Werbeanzeigenmanager verstehen und richtig einrichten
  • Videos drehen und schneiden, die auf dem Handy funktionieren
  • Zahlen auswerten und Anzeigen rechtzeitig erneuern
  • Eine Landingpage bauen und pflegen

Die Lernkurve kostet Zeit und am Anfang auch Werbebudget. Selbst machen passt, wenn du Freude daran hast und die Zeit wirklich übrig ist. Wenn du ohnehin im Verkauf, beim Aufmaß oder auf der Baustelle gebraucht wirst, wird es schnell zur Nebensache, und genau das sieht man den Ergebnissen dann an.

Eine eigene Marketingkraft einstellen

Eine eigene Kraft kennt deinen Betrieb, ist immer erreichbar und kann auch Dinge wie Social Media und Messen mit übernehmen. Dafür kommen Gehalt, Nebenkosten und Einarbeitung dazu.

Das größere Problem: Eine einzelne Person kann selten alles gleich gut. Video, Anzeigen, Webseite und Auswertung sind verschiedene Fähigkeiten. Und wenn die Person krank ist, Urlaub hat oder kündigt, steht das Marketing still. Für die meisten kleineren Fachbetriebe lohnt sich eine eigene Kraft deshalb erst, wenn das Volumen deutlich wächst.

Eine Agentur beauftragen

Eine gute Agentur bringt Erfahrung aus vielen Kampagnen mit, hat mehrere Fähigkeiten im Team und ist schnell startklar. Du kaufst nicht nur Arbeitszeit, sondern auch das Wissen, was in deiner Branche funktioniert und was nicht.

Die Kehrseite: Die Qualität schwankt stark, und eine schlechte Agentur kostet dich Geld und Monate. Woran du das früh erkennst, steht im Artikel Woran du eine schlechte Marketing-Agentur erkennst.

Worauf du beim Auslagern achten solltest

Wenn du dich für eine Agentur entscheidest, helfen diese Punkte bei der Auswahl:

  • Spezialisierung: Kennt die Agentur deine Branche und kann Ergebnisse mit Zahlen zeigen?
  • Eigentum: Laufen Werbekonto und Seite auf deinen Namen, und hast du Zugriff auf deine Daten?
  • Budget getrennt: Ist klar, was Honorar ist und was Werbebudget? Bei uns zahlst du das Werbebudget direkt an Meta.
  • Klare Zahlen: Bekommst du Anfragen, Kosten pro Anfrage, Termine und Aufträge zu sehen?
  • Die Zeit nach dem Klick: Wer kümmert sich darum, dass aus Anfragen Termine werden?
  • Realistische Erwartungen: Werden dir nach zwei Wochen Wunder versprochen, ist Vorsicht angebracht.

Was du selbst behalten solltest

Auch wenn du das Marketing auslagerst, bleiben ein paar Dinge bei dir, weil sie über den Auftrag entscheiden: die Beratung, das Aufmaß und der Abschluss. Dazu kommt Rückmeldung an die Agentur, welche Anfragen gut waren und welche nicht. Nur so wird die Kampagne mit der Zeit besser.

Den Erstkontakt und die Terminierung der Aufmaßtermine können wir auf Wunsch übernehmen, wenn dir dafür die Zeit fehlt. Wie schnell und wie oft du sonst selbst anrufen solltest, steht im Artikel Von der Anfrage zum Aufmaßtermin.

Häufige Fragen

Was kostet es, das Marketing an eine Agentur auszulagern?

Das hängt vom Umfang und von der Region ab. Achte darauf, Honorar und Werbebudget getrennt zu betrachten. Bei uns zahlst du das Werbebudget direkt an Meta, die Kosten für unsere Leistung nennen wir dir im Erstgespräch konkret.

Kann ich Teile selbst machen und Teile auslagern?

Ja. Viele Betriebe machen zum Beispiel ihre Beiträge auf Instagram selbst und lagern Anzeigen und Anfragenmanagement aus. Wichtig ist, dass klar geregelt ist, wer wofür zuständig ist.

Wann kann ich beurteilen, ob sich eine Agentur lohnt?

Erste Anfragen kommen meist wenige Tage nach dem Start. Beurteilen solltest du die Zusammenarbeit aber erst nach einigen Wochen bis Monaten, weil zwischen Anfrage, Aufmaß und Auftrag im Terrassendach-Geschäft Zeit vergeht.

Funktionieren eigene Anfragen in deiner Region?

In 15 Minuten schauen wir uns deine Region und deinen aktuellen Stand an. Wenn wir dir nicht helfen können, sagen wir dir das.

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